Zaga’s Honey Cake

#11 – Zaga’s Honey Cake (Liquid Cake)

Ich hatte nicht geplant, diesen Kuchen heute zu backen, weil ich eigentlich diesen Lavendel-Kuchen machen wollte, mir aber der Lavendel gefehlt hat und ich den einfach nirgendwo gefunden habe. Jetzt war ich gestern aber der Meinung, dass ich den Lavendel einfach weglasse. Heute morgen fand ich die Idee aber auch wieder doof.

Deshalb habe ich das Buch dann nach Rezepten durchsucht, deren Zutaten ich da habe. Wenn ich keines finde, mache ich doch den lavendelfreien Lavendel-Kuchen, habe ich mir vorgenommen. Und dann habe ich das Rezept für diesen Honigkuchen gefunden.

Ich muss meine Backergebnisse hier jetzt wirklich mal verteidigen, meistens sehen die wirklich zauberhaft aus! Aber meine Kamera ist so grottig, und dann kommen noch meine nicht vorhandenen Bildbearbeitungsskills dazu. Und dann kommt sowas dabei raus.

Dieser Honigkuchen hat jedenfalls sehr gut geschmeckt, aber ohne Kaffee (oder in meinem Fall Kaba) wirkt er etwas langweilig, weil der Honiggeschmack eben nur ganz leicht rauszuschmecken ist.

 

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Chocolate and Treacle Biscuits

#10 – Chocolate and Treacle Biscuits (Biscuits and Cookies)

Eigentlich habe ich diese Kekse nur gebacken, um jeweils ein Gebäck aus jeder Kategorie gebacken zu haben. Diese Kekse sind auch relativ einfach. Die exotischste Zutat ist hier schwarzer Rübensirup.

Sie schmecken aber ziemlich gut, auch wenn die jetzt halt ausnahmsweise mal keinen besonders außergewöhnlichen Geschmack haben. Die schmecken einfach nur so gut. Und die sind auch schon alle weg.

Pear, Almond and Tahini Cake

#9 – Pear, Almond and Tahini Cake (Fruit and Veg)

Zuerst hat es sich als ein wenig problematisch gestaltet, Tahini zu bekommen. Eigentlich habe ich da so einen Laden, in dem es wirklich alles gibt. Aber genau das gab es da natürlich nicht.  Also musste ich das mit diesem Kuchen verschieben, bis ich es schließlich woanders gefunden habe. Blöderweise gab es dort aber kein Dattelsirup.

Da ich in diesem Moment dachte, dass Datteln irgendwie sowas ähnliches sind wie Feigen, es aber leider nicht mal die als Sirup gab, hab ich dann einfach eine Dose Feigen mitgenommen, die ich dann zuhause püriert habe. Später habe ich dann erst herausgefunden, dass Feigen eigentlich was ganz anderes als Datteln sind. Aber ich wollte das jetzt endlich mal backen und das nicht noch mal verschieben. Geschmacklich hat es aber trotzdem echt gut gepasst.

Ein bisschen geärgert hat mich, dass die Birnen, die ich verwendet habe, echt weich waren, weshalb die größtenteils vom Rührgerät zerkleinert wurden. Daher war der Teig ziemlich gleichmäßig, was eigentlich nicht so sein sollte. Gerade bei Obstkuchen mag ich es, wenn die Stücke noch ziemlich grob sind. Das fand ich auch bei Mam’s Apple Tart super.

Der Geschmack ist zwar sehr eigen, weil der Sesamgeschmack stark durchkommt, aber dieser hat wirklich gut zu den Mandeln und den Birnen gepasst. Ich hatte nur leider erneut das Problem, dass der ziemlich platt wurde, obwohl ich Natron dazu gekippt habe.Vielleicht lag es an der Konsistenz der Birnen, vielleicht aber auch an meiner Alternative zum Dattelsirup.

Ich mag an Marians Rezepten besonders, dass eigentlich kein Rezept total gewöhnlich ist. Jedes Gebäck hat irgendetwas besonderes, was genau diese Ausführung so speziell macht. Das gefällt mir sehr gut, weil sich die Rezepte eben von dem unterscheiden, was man bisher gegessen hat.

Marian Keyes hat auf ihrem YouTube-Kanal außerdem ein paar Videos zu einigen Rezepten hochgeladen. Hier sieht man wie sie den Pear, Almond and Tahini Cake zubereitet:

Ist sie nicht einfach zauberhaft?

Very Chocolatey Macaroons

#8 – Very Chocolatey Macaroons (Meringues and Macaroons)

Ich habe nicht gepant heute Macaroons zu backen. Eigentlich wollte ich ja Pear, Almond and Tahini Cake machen, aber ich habe leider nirgends Tahini gefunden. Aber ich schaue nächste Woche noch mal in hoffentlich besser sortierten Geschäften.

Jedenfalls habe ich dann eben gar nichts gekauft, weil ich kein Alternativrezept da hatte. Also habe ich heute morgen das Buch (DAS Buch) nach Rezepten durchsucht, deren Zutaten ich zufällig alle hier habe. Und das ist gar nicht so einfach gewesen. Jedenfalls habe ich dann das Rezept dieser Schokoladen-Macaroons aufgeschlagen und habe dann beschlossen, dass das heute gebacken wird.

Anlässlich meines ersten Versuchs was Macaroons angeht, möchte ich eine Stelle aus dem Buch zitieren, die mir so ein bisschen die Angst genommen hat:

You can do this; you CAN make macaroons. However, they will not be all lovely and neat and the same size, the way they are in Ladurée. Can you make your peace with that? If not, stop right here, you’ll only wreck your head. But if you can accept that your macaroons may be bockety and funny-shaped and still worthy of existence, then proceed.

Das ist so ziemlich meine Lieblingsstelle im ganzen Buch, von daher bin ich froh, dass ich diese nun mal endlich zitieren darf.

Die Macaroons selbst wurden auch ganz gut, allerdings sind das keine typischen Macaroons, schon allein weil der Teig zusammenfällt, sobald man Mandeln, Kakao und geschmolzene Schokolade hinzugibt. Deshalb läuft der Teig auch ein bisschen auseinander, sobald er auf dem Backpapier platziert wurde, was außerdem dazu führt, dass diese Macaroons größer sind als die herkömmlichen. Im Vergleich zu denen aus meinen Living-Zeitschriften, in denen Macaroons ständig als dekooratives Accessoire in im Landhausstil eingerichteten Ferienhäusern fungieren, wurden meine richtige Mutationen.

Und die Buttercreme-Füllung hat sich als ein riesiges Fiasko entpuppt, weil ich die sich noch drehenden Rührhaken in einem Moment von Geistesabwesenheit zu weit aus der Schüssel gehoben habe. Das Zeug hing wirklich überall. Und trotzdem hätte ich von dem in der Schüssel verbliebenen Rest noch mal die selbe Menge Macaroons bestreichen können.

Aber geschmeckt hat die Füllung sehr gut, auch wenn die mir wirklich schon zu süß war, was wohl an der riesigen Menge Puderzucker liegt. Marian Keyes ist mit dem Puderzucker sowieso immer sehr spendabel, wie ich finde. Da sind schnell mal eineinhalb Packungen weg.

Aber ich möchte euch das Ergebnis nicht vorenthalten. Vielleicht wirken sie für mich auch nur so schön, weil ich mir nebenbei den Soundtrack zu Chocolat anhöre. Wenn die Bilder diesen Eindruck bei euch nicht erzielen, dann solltet ihr das vielleicht auch tun. Okay, der untere sieht sogar mit „Minor Swing“ sehr mitgenommen aus.

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich finde immer noch Reste der Buttercreme-Füllung an Orten, an die diese nicht hingehört.

 

Quick-and-Easy Chocolate Fudge Pudding

#7 – Quick-and-Easy Chocolate Fudge Pudding (Chocolate)

Also der Chocolate Fudge Pudding ist wirklich ziemlich quick und easy, aber mein Ergebnis hatte leider nicht sehr viel mit Fudge oder Pudding zu tun. Aber immerhin wurde er schokoladig und verdammt lecker.

 

Das Besondere an der Zubereitung ist, dass man erst den Hauptteig, sponge genannt, zusammenrührt und in einer Auflaufform verteilt. Anschließend wird noch eine Kakaosoße gemixt und dann einfach darüber gekippt. Ich war ja etwas skeptisch, aber der Kuchen selbst ist wirklich gut durch gewesen.

Der Teig war auch noch ziemlich saftig, aber ich hatte mir einfach mehr Soße, also mehr Pudding, erhofft. Und so war er dann leider doch ziemlich krümelig.