Very Chocolatey Macaroons

#8 – Very Chocolatey Macaroons (Meringues and Macaroons)

Ich habe nicht gepant heute Macaroons zu backen. Eigentlich wollte ich ja Pear, Almond and Tahini Cake machen, aber ich habe leider nirgends Tahini gefunden. Aber ich schaue nächste Woche noch mal in hoffentlich besser sortierten Geschäften.

Jedenfalls habe ich dann eben gar nichts gekauft, weil ich kein Alternativrezept da hatte. Also habe ich heute morgen das Buch (DAS Buch) nach Rezepten durchsucht, deren Zutaten ich zufällig alle hier habe. Und das ist gar nicht so einfach gewesen. Jedenfalls habe ich dann das Rezept dieser Schokoladen-Macaroons aufgeschlagen und habe dann beschlossen, dass das heute gebacken wird.

Anlässlich meines ersten Versuchs was Macaroons angeht, möchte ich eine Stelle aus dem Buch zitieren, die mir so ein bisschen die Angst genommen hat:

You can do this; you CAN make macaroons. However, they will not be all lovely and neat and the same size, the way they are in Ladurée. Can you make your peace with that? If not, stop right here, you’ll only wreck your head. But if you can accept that your macaroons may be bockety and funny-shaped and still worthy of existence, then proceed.

Das ist so ziemlich meine Lieblingsstelle im ganzen Buch, von daher bin ich froh, dass ich diese nun mal endlich zitieren darf.

Die Macaroons selbst wurden auch ganz gut, allerdings sind das keine typischen Macaroons, schon allein weil der Teig zusammenfällt, sobald man Mandeln, Kakao und geschmolzene Schokolade hinzugibt. Deshalb läuft der Teig auch ein bisschen auseinander, sobald er auf dem Backpapier platziert wurde, was außerdem dazu führt, dass diese Macaroons größer sind als die herkömmlichen. Im Vergleich zu denen aus meinen Living-Zeitschriften, in denen Macaroons ständig als dekooratives Accessoire in im Landhausstil eingerichteten Ferienhäusern fungieren, wurden meine richtige Mutationen.

Und die Buttercreme-Füllung hat sich als ein riesiges Fiasko entpuppt, weil ich die sich noch drehenden Rührhaken in einem Moment von Geistesabwesenheit zu weit aus der Schüssel gehoben habe. Das Zeug hing wirklich überall. Und trotzdem hätte ich von dem in der Schüssel verbliebenen Rest noch mal die selbe Menge Macaroons bestreichen können.

Aber geschmeckt hat die Füllung sehr gut, auch wenn die mir wirklich schon zu süß war, was wohl an der riesigen Menge Puderzucker liegt. Marian Keyes ist mit dem Puderzucker sowieso immer sehr spendabel, wie ich finde. Da sind schnell mal eineinhalb Packungen weg.

Aber ich möchte euch das Ergebnis nicht vorenthalten. Vielleicht wirken sie für mich auch nur so schön, weil ich mir nebenbei den Soundtrack zu Chocolat anhöre. Wenn die Bilder diesen Eindruck bei euch nicht erzielen, dann solltet ihr das vielleicht auch tun. Okay, der untere sieht sogar mit „Minor Swing“ sehr mitgenommen aus.

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich finde immer noch Reste der Buttercreme-Füllung an Orten, an die diese nicht hingehört.

 

Advertisements

4 Kommentare zu “Very Chocolatey Macaroons

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s