Mam’s Apple Tart

#6 – Mam’s Apple Tart (Pastry)

Heute habe ich mich mit meiner besten Freundin getroffen. Wir haben schon ein paar mal zusammen gekocht oder gebacken und das hat uns immer Spaß gemacht, deshalb wollten wir das heute eben auch noch mal machen. Sie hat dann gesagt, dass sie eigentlich noch Apfel-Muffins machen wollte, weil sie so viele Äpfel von ihrem Baum im Garten haben. Aber wer isst denn heutzutage noch Muffins? Cupcakes sind die Zukunft!

Ich hab dann schnell in meinem Buch nachgeschaut, und dann aber nur ein Rezept mit Äpfeln gefunden: Mam’s Apple Tart. Okay, schnell die Zutatenliste durchgesehen und darüber gefreut, dass man gar nichts außergewöhnliches benötigt (bis auf Gewürznelken, aber die hab ich weg gelassen, weil ich sie nicht mag).

Ich werde dieses Rezept mit Sicherheit noch mal nachbacken, einfach weil es so gut geschmeckt hat und ich Apfelkuchen total gerne mag, aber beim nächsten Mal wird das hoffentlich nicht so ein Fiasko, wie ich es heute erlebt habe.

Ja, ich hätte eine 20 cm-Form nehmen sollen, wie es im Rezept steht, aber ich hatte halt nur eine mit ca. 30 cm. Dementsprechend wurde dann eben der Teig knapp und ich musste schnell noch mal ein bisschen neuen Teig kneten und den dann provisorisch an den noch freien Rand kleben.

Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass Pasteten so schwierig sind. Eigentlich hätte ich den Deckel ja ganz anders draufklatschen sollen, aber mir war das dann auch zu blöd, vor allem weil der Teig zu dem Zeitpunkt ja sowieso nicht gereicht hat.

Blöd war auch, dass man die geschnittenen Stücke relativ schlecht aus der Form bekommen hat, deshalb hab ich heute auch kein Foto davon. Das sah dann echt nicht mehr wirklich schön aus. Also echt jetzt.

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Sweet and Simple Strawberry Cupcakes | Basic Glacé Icing

#5 – Sweet and Simple Strawberry Cupcakes | Basic Glacé Icing (Cupcakes)

Ich muss zugeben, dass ich noch nie Cupcakes gebacken habe. Bis heute. Muffins sind eigentlich ziemlich einfach zu backen, aber bei Cupcakes hat mich das Icing immer ein bisschen abgeschreckt. Dabei sind Cupcakes eigentlich eine super Sache. Und mein erster Versuch heute sah gar nicht mal so grottig aus.

Bevor ich aber das nächste Mal Cupcakes backe, muss ich mir unbedingt einen Spritzbeutel zulegen. Das ist wirklich eine ganz schöne Friemelei, und es sieht einfach nicht ganz so schön aus wie das, was man sieht, wenn man „Cupcake“ googlet.

Für meinen ersten Versuch bin ich aber sehr zufrieden.

Die Cupcakes selbst haben aber echt sehr gut geschmeckt, obwohl ich leider nur tiefgefrorene Erdbeeren verwenden konnte. Das Icing hat mir zwar auch sehr gut geschmeckt, aber da hat der enthaltene Zitronensaft leider nicht so gut zum Cupcake gepasst. Für das nächste Mal würde ich hier eher ein Buttercream Icing anwenden.

Aber insgesamt bin ich echt zufrieden, und so konnte ich endlich mal meine coole Etagere benutzen, die ich mir gegen Ende meiner Ausbildung gekauft habe.

Blueberry Mess

#4 – Blueberry Mess (Meringues and Macaroons)

Vor diesem Kapitel hatte ich ehrlich gesagt ziemliche Angst, einfach weil ich Macaroons noch nie gemacht habe, und man das ja aus französischen Filmen und Vintage-Living-Zeitschriften kennt, und das da immer so perfekt aussieht.

Das mit den Macaroons habe ich aber trotzdem noch vertagt, und mit einem guten Einsteiger-Rezept in dieses Kapitel gestartet, wie Marian es geschrieben hat.

Der Vorteil ist, dass es total egal ist, wie die Meringues aussehen, weil die dann sowieso zerkrümelt werden, um mit Blaubeeren und Joghurt zusammen serviert zu werden. Aber eigentlich finde ich, dass meine echt okay aussahen, weshalb ich es kaum erwarten kann, „richtige“ Meringues zu machen. Und vielleicht auch mal bald Macaroons.

Geschmeckt hat es wieder mal super! Und es ging auch wieder mal ziemlich schnell. Man hatte nur ein bisschen Vorarbeit, weil man die Meringues eben über Nacht komplett abkühlen lassen soll. Man hat die blaue Lebensmittelfarbe nach dem Backen aber leider kaum noch gesehen, was ich ein bisschen schade fand, weil das im Buch selbst so cool rüberkam.

Jedenfalls habe ich davon noch ein bisschen was im Kühlschrank, daher werde ich dieses Restchen jetzt wohl schnell mal vernichten, bevor jemand anderes davon etwas mitbekommt.

 

Barmbrack

#3 – Barmbrack (Liquid Cakes)

Barmbrack ist ein vermutlich irischer Kuchen, der wohl oft an Festen serviert wird. Er wird u.a. mit schwarzem Tee, Sultaninen und Zitronat zubereitet. Marian hat im Buch auch empfohlen, eine Überraschung hinein zu backen, wie ein Ring, Geldmünzen oder ähnliches. Ich hab da aber nichts rein gebacken.

Dieser Kuchen war der erste, mit dem ich nicht wirklich zufrieden war.

Zuerst hatte ich das Problem, dass es im Supermarkt nur Sultaninen gab, obwohl ich auch noch Rosinen gebraucht hätte. Allerdings hab ich dann einfach die doppelte Menge Sultaninen in den Teig gekippt, der Unterschied ist da ja nicht so groß, wie ich finde.

Die Zubereitung ist aber ziemlich einfach. Man soll die Sultaninen nur über Nacht in dem schwarzen Tee einlegen, daran muss man eben denken. Aber am nächsten Tag kippt man das zusätzliche Zeug einfach dazu und ab in die Kastenform.

Ich habe den Kuchen aber nur sehr schwer wieder aus der Form bekommen, was mich ein bisschen geärgert hat. Der hing wirklich nur am Boden fest und es war wirklich eine ganz schöne Arbeit, den da raus zu kratzen, ohne ihn komplett zu zerstören.

Barmbrack schmeckt auch nicht schlecht, aber nach einem Stück hat es mir dann doch gereicht. Außerdem war die Konsistenz leicht gummiartig. Und aufgegangen ist er auch nicht wirklich, der war sogar ziemlich platt.

Ich wollte eben etwas machen, was schnell geht, weil ich den zum Geburtstag meinen Großvaters mitgenommen habe.

Aber noch mal muss ich den nicht mehr backen, glaube ich.