Espresso and Walnut Cake

#19 – Espresso and Walnut Cake (Liquid Cakes)

Ich mag Kaffee nicht. Ich trinke ihn anstandshalber wenn ich irgendwo zu Besuch bin, aber er schmeckt mir nicht wirklich. Wobei mir der ganz normale Filterkaffee immer noch besser schmeckt als das Zeug aus der Nespresso-Maschine. Das ag ich noch weniger.

Allerdings hatte ich keine Lust einkaufen zu gehen, außerdem ist mir letztens aufgefallen, dass ich dann am Ende einen Haufen Sachen übrig habe, die ich nicht so gerne backen möchte, weil ich erst immer nur die tollen Sachen mache.

 

Und ich muss sagen, dass mir der Kuchen echt gut schmeckt, dafür dass ich Kaffee nicht mag.

Bei der Zubereitung sind mir allerdings ein paar blöde Anfängerfehler unterlaufen. Zuerst einmal hätte man den Teig in zwei Formen verteilen sollen, aber ich hab halt nur eine Rundform. Zuerst wollte ich die beiden Hälften nacheinander in der selben Form backen, aber irgendwie war das so wenig Teig, dann hab ich eben alles in die eine Form geschüttet. Wir haben nämlich auch so ein Utensil, mit dem man Tortenböden teilen kann.

Als der Kuchen dann fertig war, musste ich feststellen, dass der nicht höher geworden ist. Also hab ich mich entschieden es bei einer Schicht zu belassen. Außerdem sah die Menge des Icings auch nicht so groß aus.

Blöd war allerdings, dass ich nicht gewartet habe, bis der Kuchen KOMPLETT abgekühlt war, weshalb das Icing dann ziemlich schnell weggeschmolzen ist. Ich hab das Produkt dann aber ne Weile in den Kühlschrank gestellt, dann wurde das wieder ziemlich fest. Der Vorteil an dem halbschmelzenden Icing war aber, dass man es ziemlich gut und gleichmäßig verteilen konnte.

Auch wenn ich mich jetzt wie ein Backnoob fühle, sieht man das dem Kuchen gar nicht an, wenn man ihn nicht mit dem Foto im Buch vergleicht. Yay!

Advertisements

Rita-Anne’s Birthday Cola Cake

#13 – Rita-Anne’s Birthday Cola Cake (Liquid Cakes)

Diesen Kuchen habe ich vor einer Woche gebacken. Ich weiß noch, wie das in meiner Grundschulzeit eine total innovative Idee war, Cola, Fanta und Sprite in Kuchen zu backen. Ehrlich gesagt war das jetzt nie so der geschmackliche Wow-Effekt, aber naja.

Der Kuchen hat ganz gut geklappt, nur hab ich ne Weile gebraucht, bis ich kapiert habe, dass der Kuchen schon durch ist und das weiche oben drauf nur die geschmolzenen Marshmallows waren. Allerdings kam dann noch eine Glasur drauf, die wirklich sehr weich und schmierig war. Nach ein paar Stunden wurde die dann zwar fest, aber so wie auf dem Foto im Buch sah das dann trotzdem nicht aus.

 

Der Kuchen sieht auf den Bildern aber jetzt auch wieder abartig eklig aus, finde ich. So sah er in echt definitiv nicht aus. Nicht ganz so schlimm.

Zum Geschmack… naja. Er war einfach viel zu süß. Ich konnte nur ein halbes Stück essen. Wenn ich noch ein halbes Dutzend kleine Geschwister hätte, wäre der Kuchen sicherlich total schnell weg gewesen. Aber so befinden sich jetzt noch fast drei Viertel davon im Gefrierfach.

Zaga’s Honey Cake

#11 – Zaga’s Honey Cake (Liquid Cake)

Ich hatte nicht geplant, diesen Kuchen heute zu backen, weil ich eigentlich diesen Lavendel-Kuchen machen wollte, mir aber der Lavendel gefehlt hat und ich den einfach nirgendwo gefunden habe. Jetzt war ich gestern aber der Meinung, dass ich den Lavendel einfach weglasse. Heute morgen fand ich die Idee aber auch wieder doof.

Deshalb habe ich das Buch dann nach Rezepten durchsucht, deren Zutaten ich da habe. Wenn ich keines finde, mache ich doch den lavendelfreien Lavendel-Kuchen, habe ich mir vorgenommen. Und dann habe ich das Rezept für diesen Honigkuchen gefunden.

Ich muss meine Backergebnisse hier jetzt wirklich mal verteidigen, meistens sehen die wirklich zauberhaft aus! Aber meine Kamera ist so grottig, und dann kommen noch meine nicht vorhandenen Bildbearbeitungsskills dazu. Und dann kommt sowas dabei raus.

Dieser Honigkuchen hat jedenfalls sehr gut geschmeckt, aber ohne Kaffee (oder in meinem Fall Kaba) wirkt er etwas langweilig, weil der Honiggeschmack eben nur ganz leicht rauszuschmecken ist.

 

Barmbrack

#3 – Barmbrack (Liquid Cakes)

Barmbrack ist ein vermutlich irischer Kuchen, der wohl oft an Festen serviert wird. Er wird u.a. mit schwarzem Tee, Sultaninen und Zitronat zubereitet. Marian hat im Buch auch empfohlen, eine Überraschung hinein zu backen, wie ein Ring, Geldmünzen oder ähnliches. Ich hab da aber nichts rein gebacken.

Dieser Kuchen war der erste, mit dem ich nicht wirklich zufrieden war.

Zuerst hatte ich das Problem, dass es im Supermarkt nur Sultaninen gab, obwohl ich auch noch Rosinen gebraucht hätte. Allerdings hab ich dann einfach die doppelte Menge Sultaninen in den Teig gekippt, der Unterschied ist da ja nicht so groß, wie ich finde.

Die Zubereitung ist aber ziemlich einfach. Man soll die Sultaninen nur über Nacht in dem schwarzen Tee einlegen, daran muss man eben denken. Aber am nächsten Tag kippt man das zusätzliche Zeug einfach dazu und ab in die Kastenform.

Ich habe den Kuchen aber nur sehr schwer wieder aus der Form bekommen, was mich ein bisschen geärgert hat. Der hing wirklich nur am Boden fest und es war wirklich eine ganz schöne Arbeit, den da raus zu kratzen, ohne ihn komplett zu zerstören.

Barmbrack schmeckt auch nicht schlecht, aber nach einem Stück hat es mir dann doch gereicht. Außerdem war die Konsistenz leicht gummiartig. Und aufgegangen ist er auch nicht wirklich, der war sogar ziemlich platt.

Ich wollte eben etwas machen, was schnell geht, weil ich den zum Geburtstag meinen Großvaters mitgenommen habe.

Aber noch mal muss ich den nicht mehr backen, glaube ich.